kunsthaus nrw
kornelimünster

Der Amerikaner Dean Reed wanderte in die DDR aus und inszenierte sich als roter Elvis; die Kunstsammlerin Peggy Guggenheim posierte gerne auf einem keltischen Marmorthron und dem ehemaligen Revolutionär Napoleon Bonaparte errichteten die Rheinländer einen nur temporären Triumphbogen. Ausgehend von Selbstinszenierungen ambivalenter Persönlichkeiten entfaltet Josefine Reisch einen Parcours im Kunsthaus. In der Ausstellungsreihe junger Künstlerinnen und Künstler zeigt das Kunsthaus Installationen und Arbeiten der 1987 in Berlin geborenen Künstlerin. Sie studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Anzinger und Prof. McKenzie und lebt zurzeit in London.

Abschließend zur Ausstellung plus que moi ist Josefine Reisch am 21. Januar 2017 um 16 Uhr zu einem Künstlergespräch geladen. Gleichzeitig erscheint die erste Ausgabe einer Posterpublikation, die zusammen mit folgenden Publikationen einen Überblick zur jungen Kunstszene in NRW bilden wird.